Themen, Inhalte und Beiträge

Denkwerkereien - neue Lösungen für Führungs-, Organisations- und Weiterbildungsfunktionen

  • Keine Angst vor Abstraktionen! - Anleitungen für pro-aktives DenkenInformationsbeschaffung und gute Argumente
  • Ordnung von Wirklichkeiten - Systematik paradoxer Wirklichkeiten und eines kompetenten Umgangs mit Andersartigkeit
  • Kohärenz, Chaos oder Kunst? - konkrete Anwendungsmöglichkeiten von antifragilen Heuristiken* beim "Fahren auf Sicht"
  • Vereinfachung und Vernetzung - Regeln, Prinzipien und Paradigmen* im Umgang mit Ungewissheit, Widerstand und Zufall 
  • Pluripotenz* Strategien und neue Funktionalität für einen qualifizierten Umgang mit Digitalisierung, Disruption und Wandel
  • Paradigmenwechsel - Krisen, Spannungs- und Konfliktbereiche sinn-stiftend nutzen und neue Lösungen gezielt (er-) finden
  • Risk Management - Experiment "Selbstorganisation": Revolution, Notwendigkeit oder Bremsklotz für (m)ein Unternehmen?
  • Engpass "Orientierung" - notwendige Drahtseilakte von Individualität vs. Zugehörigkeit sach- und sinn-orientiert meistern
  • Verständigung über Selbstbestimmung - von Erwartungen zu Tatsachen: sicher genug uneigenverantwortlich handeln
  • Pro-aktive Muster-Bildung* - mehr Selbstwirksamkeit und Autonomie durch Führung, Organisation und Weiterbildungen

*) siehe unten: Grundbegriffe und Begriffsverwendung

Publikationen

  • Mehr "gesunder Menschenverstand" im Management von Krisenfällen; Durch die Beschränkung auf das Faktische scheitert das Krisenmanagement bereits im Ansatz. Erfahrungsbasierte Erklärungsansätze, Lösungsheuristiken und eine verbindliche Verständigung zwischen den Betroffenen sollten daher mehr Gewicht bekommen. 
    • Zeitschrift für Führung und Organisation (zfo Heft 6/2020)Die erfolgreiche Bewältigung von Konflikten und Krisen benötigt beides: faktenfundiertes Wissen und erfahrungsgeleitete Intuition. (mit Handlungsempfehlungen für mehr "gesunden Menschenverstand" in Führungs-, Organisations- und Weiterbildungsfunktionen)
    • The "making of" zu diesem Artikel auf LinkedIn; Einblick in Werte, Prinzipien und Zusammenhänge, welche Markus Sulzberger und mich (Adrian Dätwyler) bei der Entwicklung eines gemeinsamen Standpunktes zum Schwerpunktthema "Management im Krisenfall" begleitet haben. Unser Fazit: Clevere Organisationen bilden (bzw. entwickeln selbst) ein wissensgestütztes und erfahrungsgeleitetes Orientierungssystem beim «Fahren auf Sicht».
    • auf Anfrage stellen wir Ihnen den ganzen Artikel (als PDF) gerne zu

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grundbegriffe im Sinn bestmöglicher verständigung

  • Als Anpassungsfähigkeit wird die Fähigkeit eines Lebewesens oder einer Gesellschaft zur Veränderung oder Selbstorganisation  bezeichnet, dank der auf gewandelte äußere Umstände im Sinne einer veränderten Wechselwirkung zwischen (kollektiven) Akteuren untereinander (Assimilation) oder ihrer Umgebung gegenüber reagiert werden kann. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Anpassungsfähigkeit)
  • Antifragilität (nach Nassim Nicholas Taleb) bezeichnet im Wesentlichen die Eigenschaft oder Fähigkeit, sich unter Unsicherheit, Variabilität, Störungen und Stress zu verbessern. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Nassim_Nicholas_Taleb)
  • Artefakt bezeichnet allgemein ein durch menschliche oder technische Einwirkung entstandenes Produkt oder Phänomen, in Abgrenzung zu unbeeinflussten oder natürlichen Phänomen (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Artefakt)
  • Von Emergenz (in einem starken Sinne) spricht man, wenn ein System eine Eigenschaft hat, die sich prinzipiell nicht aus den Eigenschaften der Systemkomponenten ableiten lässt. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Reduktionismus)
  • Der gesunde Menschenverstand lässt sich als eine Form natürlicher Urteilskraft betrachten. Da er auf Basis von Begriffen urteilt, handelt es sich bei ihm jedoch weder um eine Emotion noch um Intuition. (vgl. Wikipedia.com)
  • Handeln bezeichnet jede menschliche, von Motiven geleitete ziel­gerichtete Tätigkeit, sei es ein TunDulden oder Unterlassen. Es ist also deutlich vom Agieren zu unterscheiden, das allenfalls unbewusst motiviert ist und/oder ohne Zielvorgabe abläuft (https://de.wikipedia.org/wiki/Handeln); Eine Person handelt, wenn sie bewusst, willentliche und zielgerichtete Tätigkeiten vollzieht. Diese Tätigkeiten greifen gestaltend in die Wirklichkeit ein. Man ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Das Denken ist ein indirektes Handeln und gehört zum Handlungsprozess dazu. (nach: Stangl, 2021 / https://psychologie.stangl.eu/definition/Handeln.shtml)
  • Heuristik bezeichnet die Kunst, mit begrenztem Wissen (unvollständigen Informationen) und wenig Zeit dennoch zu wahrscheinlichen Aussagen oder praktikablen Lösungen zu kommen. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Heuristik)
  • Mit Kompetenz wird die Fähigkeit bezeichnet, in neuartigen Situationen oder zukunftsoffenen Lebenslagen selbstorganisiert zu handeln (nach: John Erpenbeck und Rolf Arnold / "Wissen ist keine Kompetenz" auf youtube.com)
  • Paradigma bezeichnet eine grundsätzliche Denkweise (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Paradigma)
  • Von "Pluripotenz" (ursprünglich in der Biologie: Stammzellen) spricht man, wenn ein System eine Eigenschaft hat, die es ihm prinzipiell ermöglicht, verschiedenartige (andere) Eigenschaften auszudifferenzieren.
  • Als System wird
    • im Allgemeinen ein abgrenzbares, natürliches oder künstliches „Gebilde“ bezeichnet, das aus verschiedenen Komponenten besteht, die aufgrund bestimmter geordneter Beziehungen untereinander als gemeinsames Ganzes betrachtet werden (können). (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/System)
    • in der Systemtheorie eine Differenz zwischen System und Umwelt bezeichnet, die aus den Komponenten Information, Mitteilung und Verstehen besteht, die aufgrund spezifischer Interaktionen als gemeinsames Ganzes von Kommunikationen betrachtet werden (können). (nach: Niklas Luhmann: "Systemtheorie" auf youtube.com)  
  • Wahrnehmung (auch Perzeption genannt) ist bei lebenden Organismen der Prozess und das subjektive Ergebnis der Informationsgewinnung (Rezeption) und -verarbeitung von Reizen aus der Umwelt und aus dem Körper-/ Inneren. (https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrnehmung)
  • Wirklichkeit: Mit dem Begriff Wirklichkeit soll das bezeichnet werden, was der Fall ist (z.B. Sachlage, Sachverhalt, Bedingung). In der Philosophie unterscheidet man nach der Modalität des Seins zwischen Wirklichkeit, der „bloßen“ Möglichkeit, die nicht verwirklicht ist, und der Notwendigkeit. (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Wirklichkeit)

 

Spezifische Begriffsverwendungen im Kontext der "Ordnung von Wirklichkeiten

  • Ein Argument wird typischerweise dazu verwendet, etwas zu erklären, zu begründen oder jemanden zu überzeugen. In Sprachwissenschaft  und Philosophie versteht man unter einem Argument eine Abfolge von Aussagen, die aus einer Konklusion und möglicherweise mehreren Prämissen besteht. Eine Ordnung von Aussagen erzeugt bzw. ändert daher das spezifische Muster (= Bedeutung / Sinn) von (grundsätzlichen) Denkweisen. (nach https://de.wikipedia.org/wiki/Argument)
  • Mit "Gemeinschaft" soll ein (Ordnungs- bzw. ordnendes) System bezeichnet werden, dessen gemeinsames Ganzes (z.B. Interaktionsmuster, Funktion, Lebenszyklus) sich aus grundsätzlichen Denkweisen (Paradigma, "Werte und Prinzipien", "Sinn und Zweck" etc.) ableiten lässt. Gesellschaften, Organisationen, Projekte, Netzwerke etc. bilden Gemeinschaften. (Denkwerkerei / Adrian Dätwyler, 2020)
  • Mit "gesundem Menschenverstand" sollen Denkweisen (Ordnungssysteme) bezeichnet werden, die menschliches Tun autonom, sinngeleitet und realitätsbezogen regulieren.  Diese Artefakte natürlicher Urteilskraft (im Gegensatz zu Formen künstlicher Intelligenz) dienen situativ gleichzeitig der Erfüllung existenzieller oder individueller Bedürfnisse , dem spezifischen Sinn einer bestimmten Gemeinschaft oder dem bestmöglichen Zusammenspiel mit Anderen (Personen und Gemeinschaften) bzw. mit Natur und Umwelt. (Denkwerkerei / Adrian Dätwyler, 2020)
  • Mit "Pluripotenz" ist im Kontext von Wahrnehmung, Kompetenz, Orientierung und Anpassung die besondere menschliche Fähigkeit gemeint, aus grundsätzlichen oder spezifischen Denkweisen (z.B. Einstellung, Paradigma, Erwartung, Strategie) neue oder unterscheidbare Verhaltensweisen oder Artefakte  (allgemein: Wahrnehmungen und Konstruktionen von Wirklichkeit; konkret: Lösung, Entscheid, Handlung, Ergebnis, Konflikt u.v.m.) in möglichst vielfältiger Art und Weise auszudifferenzieren.  (Denkwerkerei / Adrian Dätwyler, 2020)